Bilder rund um die Villa Laura bei San Pietro in Bevagna:
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Frühlingsblüten-Landschaft bei Torre Borraco

           

Blick von Torre Borraco aufs Hinterland (mit Trullo)

           

Der Strand bei San Pietro in Bevagna

           

Sonnenuntergang bei San Pietro

           

Umgebung der Villa Laura

           

Torre Colimena bei Punta Prosciutto

           

Umgebung der Villa Laura

           

Fischerboote bei Torre Colimena

       

Strand bei San Pietro in Bevanga

           

Blick Richtung Gallipoli aus San Pietro

           

Blühende Landschaften bei San Pietro

       

Landschaft bei San Pietro

           

Umgebung der Villa Laura

           

Gallipoli

       

Gallipoli

           

Gallipoli

           

Gallipoli

       

Gallipoli

           

Hund und Katz in Eintracht

           

Nardo

       

Nach der Weinernte

           

Strand bei San Pietro

           

Sonnenuntergang bei Porto Cesareo

           

Patronatsfest in Maruggio

           

Strand bei San Pietro

           

Innenhof des Rathaus Maruggio

           

Rathaus Maruggio

           

Oeander und Olivenbaum mit Meerblick

           

Typische apulische Landschaft

           

Kirche von San Pietro

 

Wissenswertes über Land und Leute

Einladungen zum Essen

sind ernst gemeint. Zurückhaltung beim Tafeln wird ebenso als Beleidigung empfunden wie ein späteres Beharren darauf, sich an der Rechnung beteiligen oder sie gar übernehmen zu wollen. Man klärt bereits vorab, wer zahlt. So lautet die Frage: „Gehen wir zusammen essen?“ oder „Darf ich euch zum Essen einladen?“

 

Im Restaurant

Schnell den freien Tisch erstürmen? Oh nein! Ein Gast verhalte sich wie ein Gast und lasse sich vom Gastgeber beraten, wo er angenehm sitzt. Auch dies lässt den Touristen eindeutig erkennen: Er hätte gern eine Speisekarte (und möchte vorher wissen, wie hoch am Ende die Zeche wird). Die Alternative: sich vom Gastgeber oder vom Ober über die Tagesspezialitäten beraten lassen. Geht man in der Gruppe essen, wird alla romana bezahlt: Der Ober bringt die Gesamtrechnung, den Betrag teilt man durch die Zahl der Teilnehmer, der jeweilige Anteil bemisst sich also nicht nach dem eigenen Verzehr.

 

Wenn der Urlaubsort zur Heimat wird

 

Kassenzettel

Immer wieder verblüffend - bei jedem Einkauf, und sei es nur ein Apfel oder ein Bleistift, wird dem Kunden ein scontrino, ein Kassenzettel, aufgedrängt. Die italienischen Gesetze erlauben einen Verkauf ohne Steuerquittung nur in wenigen Ausnahmefällen (z. B. bei Briefmarken und Zigaretten). Mit den strengen Vorschriften soll der Steuerhinterziehung ein Riegel vorgeschoben werden. Der Erfolg ist zweifelhaft, doch bei Verstößen erhebt die Polizei drastische Bußgelder. Die können auch die Kunden treffen: Sie sind verpflichtet, ihren scontrino beim Verlassen des Ladens aufzubewahren und frühestens in 150 m Entfernung fortzuwerfen. In Restaurants und Hotels tritt an die Stelle des scontrino die ausführlichere ricevuta. Risikofreudige Wirte lassen die Gäste oft ohne Quittung ziehen; aber da man als Kunde mitverantwortlich gemacht werden kann, sollte man auf eine ricevuta bestehen.

 

Noch mehr über Apulien

 

Kleidung

Italiener sind temperamentvoll, aber sie legen zugleich Wert auf elegante Formen. Das gilt vor allem für die Kleidung. Als äußerst unfein gilt es in Italien, in Badekleidung in der Stadt herumzulaufen oder Restaurants (außer Strandcafés) aufzusuchen. In Kirchen sind die Kleidervorschriften besonders streng, vor allem für Frauen. Shorts und schulterfreie Blusen werden meist nicht gern gesehen. Man sollte diese Regeln mit Rücksicht auf die Einheimischen respektieren, selbst wenn man nicht damit einverstanden ist.

 

Rauchen

Ist in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr gesetzlich verboten - am Arbeitsplatz, im Büro und in Amtsräumen, aber auch in Ladengeschäften mit offener Ware und in Espresso-Bars. Man tut es trotzdem.

 

Toiletten

Außer in den Bahnhöfen gibt es kaum öffentliche Toiletten (bagni oder gabinetti). Laut Gesetz müssen jedoch Bars auch Nicht-Kunden ihr Örtchen benutzen lassen, das daher mancherorts ungepflegt und schmutzig ist. Toilettenpapier sollte man immer bei sich haben.

 

Trinkgelder

Trinkgelder in Restaurants und Hotels sind zwar nicht unerlässlich, aber üblich. Der normale Satz beträgt im Restaurant etwa 5% des Rechnungsbetrags. Das Aufrunden mit „Stimmt so!“ ist nicht gebräuchlich; man lässt das Geld beim Weggehen auf dem Tisch liegen. Mit Minibeträgen wie 50 Cent macht man einen kleinlichen Eindruck. Es ist „vornehmer“, gar nichts zu geben, als drei Zehn-Cent-Münzen zurückzulassen! Das gilt auch bei anderen Dienstleistungen.